SA
26.05

Melk-Wachauring | e-Mobilitätstag



Tausende Interessierte standen auf dem Wachauring „unter Strom“. Und alle kamen auf ihre Rechnung: mehr als 50 e-Autos sowie hunderte e-Bikes, Segways, Fahrräder, Scooter und vieles mehr drehten ihre Runden und wurden erfolgreich auf ihre Praxistauglichkeit getestet.

„Der heurige e-Mobilitätstag am Wachauring zeigt ganz eindeutig: die NiederösterreicherInnen sind bereits in der Welt der Elektromobilität angekommen. Sie wissen, dass elektrisch betriebene Fahrzeuge nicht nur umweltfreundlich und leise unterwegs sind, sondern auch problemlos jede Alltagsstrecke schaffen“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf. Grundvoraussetzung sei eine flächendeckende Versorgung mit moderner Ladeinfrastruktur. „Mit über 600 öffentlich zugänglichen Ladestationen und davon 46 Schnellladestationen in ganz Niederösterreich können wir bereits ein dichtes Netz an Ladeinfrastruktur gewährleisten“, ergänzt Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav. Beim Ausbau zähle man auf die EVN als starken Partner. EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz ergänzt weiterst: „Ein e-Auto ist nur sinnvoll, wenn es mit umweltfreundlichem Strom aus erneuerbaren Energien betrieben wird. Daher setzen wir auch künftig verstärkt auf Strom aus Wasser, Wind, Sonne und Biomasse und sorgen für die entsprechende Ladeinfrastruktur.“ Die EVN stellte beim e-Mobilitätstag die Ladestationen zur Verfügung und kümmerte sich um die reibungslosen Ladevorgänge der Testfahrzeuge. 

e-Mobilität überzeugt

Der e-Mobilitätstag am Wachauring in Melk ist jedes Jahr Hotspot der Elektromobilität. Über 50 verschiedene e-Autos, hunderte e-Bikes, e-Scooter und vieles mehr standen heuer kostenlos und ohne Voranmeldung zum Testen bereit. Von Anschaffung, Betrieb und Förderung eines e-Autos bis hin zu neuesten Innovationen informierten mehr als 70 Aussteller sowie die ExpertInnen der Energie- und Umweltagentur NÖ, kurz enu. „Wir geben den Menschen bei unserem e-Mobilitätstag die Chance, e-Fahrzeuge unkompliziert auszuprobieren und sich dabei selbst von den vielen Vorteilen dieser umweltfreundlichen Mobilitätsform zu überzeugen“, erklärt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ, der sich über den großen Erfolg der Veranstaltung freut. Den Anreiz nach einer Probefahrt auf ein elektrisch betriebenes Fahrzeug umzusteigen, biete eine tolle Fördersituation des Bundes und € 1.000,- blau-gelbe Pionierförderung. „Elektroautos haben heute deutlich bessere Reichweiten und konkurrenzfähigere Preise als noch vor ein paar Jahren. Dank attraktiver Förderungen und Einsparung laufender Kosten rechnet sich ein Elektrofahrzeug oft schon nach kurzer Zeit. Als Wirtschaftsagentur sehen wir es als unsere Aufgabe, diese spannende Entwicklung weiter zu begleiten“, so Mag. Helmut Miernicki, Geschäftsführer von ecoplus.

2. Foto v.l.n.r.: Helmut Miernicki, Petra Bohuslav, Stephan Pernkopf, Herbert Greisberger

Weitere Infos zur enu gibt's hier.

Babsi Zeitlhofer