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25.08

Euratsfeld | 1. Jugendpicknick im Rahmen der Unicef-Zertifizierung kinderfreundliche Region


Am 20. August 2021 fand in der Begegnungszone Euratsfeld das 1. Jugendpicknick der Kleinregion Ostarrichi-Mostland statt. Unter dem Motto „Zukunft selber gestalten - Gemeinden lernen voneinander“ trafen sich Kinder und Jugendliche aus den sieben Kleinregionsgemeinden im Alter von 10 bis 14 Jahren.


Beim Jugendpicknick hatten die Jugendlichen die Chance mit Gleichaltrigen über gemeindeübergreifende Jugendmaßnahmen zu reden und mögliche neue Projektideen vorzubringen. Das Jugendpicknick wurde begleitet von den jeweiligen Auditbeauftragten der sieben Gemeinden und Tanja Wesely von der noe.regional.

Die Auditbeauftragten aus Amstetten, Euratsfeld, Neuhofen an der Ybbs, Oed-Öhling, Wallsee-Sindelburg, Winklarn und Zeillern stellten die bereits vorhandenen Angebote für diese Zielgruppe in ihren Gemeinden vor und die Jugendlichen brachten kreativ ihre eigenen Ideen auf Plakaten ein. Den Abschluss bildete ein gemütlicher Ausklang mit Picknick und Tischtennis spielen. Das Jugendpicknick fand bei Allen großen Anklang.

Der Prozess zur „familien- und kinderfreundlichen Region“ setzt sich aus mehreren Modulen zusammen. So wird zu Beginn der IST-Zustand der familienfreundlichen Leistungen in den Gemeinden erhoben. In weiterer Folge wurden die BürgerInnen aufgerufen ihre Ideen für die Region einzubringen. Die Kinder- und Jugendbeteiligung fand nun im Rahmen des Jugendpicknicks statt. Den Abschluss des Prozesses bildet ein Workshop zur Feststellung des SOLL-Zustandes von gemeindeübergreifenden familien- und kinderfreundlichen Angeboten. Die noe.regional steht bei all diesen Projektschritten als externe Prozessbegleiterin zur Seite.

Danach beginnt die Begutachtung durch eine anerkannte Zertifizierungsstelle, der Familie und Beruf Management GmbH. Im Rahmen einer Festveranstaltung wird das staatliche Gütezeichen und das Grundzertifikat familienfreundliche Region mit Unicef Zusatzzertifikat kinderfreundliche Region ausgestellt.

Für die Umsetzung der festgelegten Maßnahmen hat die Region dann 3 Jahre Zeit.

Foto (c) noe.regional / Tanja Wesely