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21.02

Amstetten | Neues von den STADTwerken


CityAst Haltestelle wurde in Koplarn eingerichtet und die PV-Großanlage am Parkdeck beim Landesklinikum fertiggestellt.


CityAst Haltestelle Koplarn
Die Abfahrt Richtung Zentrum ist bei der bereits vorhandenen Haltestelle möglich, bei der Rückfahrt kann eine beliebige Adresse in Koplarn oder Schimming angegeben werden. 

Für viele AmstettnerInnen ist das CityAst (AnrufSammelTaxi) zu einem unverzichtbaren Verkehrsmittel geworden. Es bedient neben den Ortsteilen Mauer und Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth die Randgebiete der Stadt Amstetten und jene Teile, die nicht ausreichend von Regionalbussen oder CityBus bedient werden.

Die bereits bestehende Linie Graben - Reitbauernsiedlung - Graben wurde nun um einen Haltepunkt in Koplarn erweitert. Der Einstieg ist jede Stunde um ´19 und ´49 bei der Haltestelle Koplarn möglich, bei der (Rück-)Fahrt vom Zentrum kann als Ziel eine beliebige Adresse in Koplarn oder Schimming - z.B. die Heimatadresse - angegeben werden. Das Taxi bringt den Fahrgast dann „bis vor die Haustüre“ (Haustürservice).

An Wochentagen kann es von 6:19 Uhr bis 18:19 Uhr und an Samstagen von 6:19 Uhr - 12:19 Uhr zu den Taktzeiten gebucht werden. Jede Fahrt muss unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 22 23 22 mindestens 30 Minuten vor Abfahrt angemeldet werden. Der Fahrplan mit allen Abfahrtszeiten ist auf der Homepage der STADTwerke Amstetten unter https://stadtwerke.amstetten.at/citybus-ast/downloads/Fahrplan zu finden.

„Ich freue mich sehr, dass es in Zusammenarbeit mit den STADTwerken so schnell gelungen ist, diese neue Haltestelle einzurichten und hoffe, dass damit den Menschen, die in diesem Teil von Amstetten wohnen, geholfen wurde,“ zeigt sich Ortsvorsteher Andreas Gruber zufrieden mit der Umsetzung.
Fahrscheine (Einzel- bzw. Tagestickets, sowie Wochen- und Monatskarten) können im Ast-Taxi gelöst werden, 10er-Blöcke gibt es in Trafiken und Vorverkaufsstellen (Liste der Vorverkaufsstellen unter https://stadtwerke.amstetten.at/citybus-ast/tickets/).

1. Foto: Andreas Gruber u. Anneliese Keiblinger

PV-Großanlage
Es ist ein guter Start in das noch junge Jahr: Mit dem Abschluss der Bauarbeiten am Parkdeck nahe dem Landesklinikum Amstetten können die STADTwerke einen großen Schritt in Richtung umweltfreundliche Energieerzeugung setzen. Auf der neuen Überdachung des Parkdecks wurde eine leistungsfähigste Photovoltaik-Anlage errichtet und in Betrieb genommen. Für unsere Unternehmenssäule ‚Energiezukunft‘ ist die Inbetriebnahme einer Anlage mit 147,70 kWp Leistung ein weiterer besonderer Meilenstein“, freut sich Stadtwerke-Direktor Jürgen Hürner, der in Abstimmung mit der Stadtgemeinde Amstetten möglichst viele Gemeindedächer für die Stromgewinnung durch Sonnenenergie nutzbar machen möchte.
Der sukzessive Ausbau der Stromgewinnung durch erneuerbare Energieträger greift in der Stadt Amstetten gut: Im Vergleich zu 2019 wurden im Jahr 2020 rund 340.000 kWh durch die STADTwerke-eigenen Photovoltaik-Anlagen produziert. Dies entspricht einer Steigerung von 82% in nur einem Jahr. Mit der Inbetriebnahme der PV-Anlage auf dem Parkdeck beim Landesklinikum Amstetten wird wohl auch die Strombilanz 2021 höchsterfreulich werden.

Sonnenenergie am Vormarsch
Dass die Photovoltaik-Technologie nun endgültig in Amstetten angekommen ist, weiß der bei den Stadtwerken für erneuerbare Energien verantwortliche Christian Nagelhofer: „Es ist heute nichts Außergewöhnliches mehr, dass Unternehmen oder Privatpersonen eine PV-Anlage auf dem Dach errichtet haben. Wir bei den STADTwerken nehmen eine verstärkte Nachfrage von Seiten der Privathaushalte wahr und errichten zunehmend ‚kleine Anlagen‘ für die Eigenheime der Bevölkerung. Außerdem sind Batteriespeichereinheiten wesentlich stärker nachgefragt als noch vor einigen Jahren. Der Kunde möchte Strom mittels Sonnenenergie selbst produzieren und den Überschuss für den Eigenbedarf speichern, anstatt ihn in das Stromnetz einzuspeisen. Mit Speichereinheiten hat man diese Möglichkeit und verfügt sogar in der Nacht quasi über Sonnenstrom.“

Für Finanzstadtrat Heinz Ettlinger ist der sukzessive Ausbau von PV-Anlagen auf den Dächern jener Gebäude, die im Besitz der Stadtgemeinde sind, ein gutes Investment: „Der Umbau des Energiesystems wird stark gefördert und gibt uns Investitions- und Planungssicherheit in der Umsetzung dieser Projekte. Die benötigte Leitungs- und Speicherinfrastruktur wird laufend ausgebaut. Das gibt auch unseren regionalen Unternehmen vollkommene Sicherheit bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit solcher zukunftsorientierter Umweltprojekte. Das Interesse an schadstofffreien Energieproduktionen ist sowohl bei Wirtschaftstreibenden als auch bei Privatpersonen hervorragend.“

Und eben diese Investitionsfreudigkeit in umweltfreundliche Technologie freut Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder besonders: „Die Politik und Verwaltung arbeitet stetig daran, die notwendigen Rahmenbedingungen und Handlungsanreize für den Umstieg von fossilen auf regenerative Energieträger zu schaffen. Bis 2050 könnte das gesamte Energiesystem in Österreich größtenteils dekarbonisiert werden. Hierzu ist es wichtig, die Genehmigungsverfahren bestmöglich zu entbürokratisieren und Investitionen in Erzeugungs- und Speicherungsanlagen zu ermöglichen. Denn der Schlüssel dürfte nicht in höherer Energieproduktion liegen, sondern darinnen, den Energiebedarf durch Effizienzmaßnahmen hinreichend zu reduzieren, während die Leistungsfähigkeit bleibt. Die ‚mission2030‘ genannte österreichische Klima- und Energiestrategie sieht vor, dass Wirtschaftswachstum und Umweltschutz Hand in Hand gehen sollen. Sauberes Wachstum ist somit keine Option, sondern eine Notwendigkeit.“

Foto, v.l.n.r.: Dominic Hörlezeder, Heinz Ettlinger, Jürgen Hürner u. Christian Nagelhofer
Beide Fotos (c) STADTwerke Amstetten
 

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3300 Amstetten