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Waidhofen/Ybbs | Ausstellung Wirkungswechsel eröffnet


Dreifache Premiere: Erstmals begeisterte die „Lange Nacht der Forschung“ das Publikum in der Ybbs-Metropole. Mehr als 400 Besucher erlebten zeitgleich die Eröffnung der Mitmachausstellung „Wirkungswechsel“, die bis 6. Juli läuft. Und zum ersten Mal war der geplante Zukunfts-Campus für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Niederösterreichweit von ecoplus koordiniert, wurde die Lange Nacht der Forschung am Standort Waidhofen von der Zukunftsakademie Mostviertel gemeinsam mit der Stadt Waidhofen/Ybbs und der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich organisiert.


Der renommierte Mathematiker und Nationalratsabgeordnete Univ.Prof. Dr. Rudolf Taschner spannte als Gastredner bei der „Langen Nacht der Forschung“ im Zukunfts-Campus Waidhofen/Ybbs den Bogen zwischen Antike und digitalem Zeitalter. Kabarettist Wolf Gruber bewies, dass Forschung und Humor sehr gut miteinander harmonieren. Daneben mixten Schüler der HLW Weyer köstliche „Forschungs-Cocktails“. Die Lange Nacht der Forschung bot also vielfältige Bezüge zum Thema Wissenschaft.

Im Mittelpunkt stand der Startschuss für die Wanderausstellung „Wirkungswechsel“, entwickelt vom ScienceCenter-Netzwerk. Diese macht sich in über 20 Stationen auf die Suche nach den vielfältigen Wechselwirkungen in Natur, Technik und Alltag. Initiiert und organisiert hat die Ausstellung die Zukunftsakademie Mostviertel gemeinsam mit der Stadt Waidhofen/Ybbs, umgesetzt wird sie im Rahmen des von der Europäischen Union und dem Land Niederösterreich kofinanzierten LEADER-Projekts „Zukunfts-Region Eisenstraße“.

Die Ausstellung „Wirkungswechsel“ ist noch bis 6. Juli im Zukunfts-Campus (ehemaliges Bene-Gelände in Zell) geöffnet. Neben den 20 fixen Stationen haben die HTL Waidhofen/Ybbs und die Physik-Professorin Maria Schmid vom BORG Scheibbs vier weitere regionale Stationen entwickelt. Die Ausstellung ist für Schulklassen gegen Voranmeldung am Montag, Dienstag und Donnerstag zugänglich. Zusätzlich gibt es Publikumstage am 11. Mai, 1. Juni und 6. Juli, jeweils zwischen 9 und 12 Uhr sowie 14 und 18 Uhr. 

Der Zukunfts-Campus wird auf dem derzeit noch brachliegenden Bene-Areal realisiert werden. Mit der „Langen Nacht der Forschung“ wurde das Gebäude aus seinem Dornröschenschlaf geholt und war als pulsierender Raum zu erleben - ein Vorgriff auf die geplante künftige Nutzung.
Unter den Ehrengästen befanden sich Bgm. Mag. Werner Krammer, Eisenstraße-Obmann NR Mag. Andreas Hanger, LAbg. Bgm. Anton Kasser, der stv. Obmann der Zukunftsakademie Mostviertel Mag. Thomas Welser sowie ScienceCenter-Netzwerk-Geschäftsführerin Dr. Barbara Streicher.

Niederösterreichweit kamen im Rahmen der Langen Nacht der Forschung 15.300 Menschen zu den Technopolstandorten Krems, Wieselburg, Wiener Neustadt und Tulln und auch nach Waidhofen/Ybbs. Dabei bekamen die BesucherInnen Einblicke in die NÖ Forschungslandschaft - von den kleinsten Bausteinen des Lebens bis hin zu den unendlichen Weiten des Weltalls. „Das Besucher-Interesse zeigt, dass unsere Jugend sich für Wissenschaft, Forschung und Technologie begeistert. Junge, wissbegierige und neugierige Menschen sind die besten Vorrausetzungen für die Zukunft unseres Hightech-Standortes Niederösterreich. Der Forschergeist der Jugend von Heute ist der Erfolg unseres Landes von Morgen“, betont Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav.

Die Lange Nacht der Forschung wurde vom Amt der NÖ Landesregierung - Abt. Wissenschaft und Forschung - und von der Wirtschaftsagentur ecoplus organisiert.

Foto (c) weinfranz.at, v.l.n.r.:Mag. Rosemarie Pichler - Zukunftsakademie Mostviertel, Barbara Streicher, Rudolf Taschner, Thomas Welser, Werner Krammer u. Wolf Gruber
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