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19.11

Amstetten | Stadt setzt Schwerpunkte für künftige Arbeit und Projekte


In den Themenbereichen Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit, Soziales und Wohnen, aber auch im Bereich Bildung sowie Kunst, Kultur und Tourismus nimmt sich die Stadt Amstetten viel vor. Dabei soll die Synergie vorhandener Ressourcen optimiert und die Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung gestärkt werden.


Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit, Soziales und Wohnen
Alle Themen dieses Ressorts werden in einer Abteilung zusammengeführt. Im Bereich Soziales und Wohnen wird das Büro des Bürgerservice zu einem „One-Stop-Shop“ für die BürgerInnen.
Der Bereich Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit wird ebenfalls in diese Abteilung eingefügt, um jene Themen zusammenzuführen und alle Kompetenzen zu bündeln. „Ich bin davon überzeugt, dass mit dieser Umgestaltung das Serviceangebot weiter entwickelt und optimiert werden kann“, freut sich Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder über die neuen Strukturen.

Bildung vom Kindergarten bis zur Erwachsenenbildung
Der Bereich der Bildung begleitet uns fast durch unser ganzes Leben und wird zukünftig als ein großes Ganzes zentral von einer Stelle der Stadtverwaltung betreut. Bildungsstadträtin Doris Koch betont die Bedeutung dieses Schritts, der eine optimale Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Stadt ermöglicht. „Neben den Pflichtschulen arbeiten wir auch mit den höheren Schulen betreffend eines Gesamtkonzepts für den Standort Amstetten eng zusammen“, berichtet die Stadträtin“, auch an der Entwicklung einer Fachhochschule wird weitergearbeitet.“ In ihren Ausführungen betont sie die Bedeutung der Digitalisierung an den Schulen. Der dafür notwendige Ausbau der Lichtwellenleiter soll bis Anfang 2021 umgesetzt sein.

Kulturbereich bündelt Kräfte, Tourismus wird verstärkt
Über seinen sehr umfangreichen und facettenreichen Bereich kann Kultur- und Tourismusstadtrat Stefan Jandl vieles berichten. In diesem Bereich werden die Ressourcen in vertrautem Rahmen neu zusammengefügt. Unter dem Dach von zwei Hauptbereichen - Kultur und Tourismus werden die Karten neu gemischt. Die Kultur teilt sich zukünftig in die Bereiche Sommermusical, Mainstream und Kultur für Amstetten und seine Ortsteile. Darunter ist ein professionelles Management der vorhandenen Gebäude inklusive einer dazugehörigen Vermarktung geplant. Die Dachmarke Kulturprogramm Amstetten bietet Platz für die ganze Vielfalt der Kulturaktivitäten der Stadt.

Der Tourismus wird zukünftig eine neue Gewichtung erhalten und die Kultur unter anderem als wichtiges Standbein nützen. Die Bewerbung für die Landesausstellung 2026 ist einer der wichtigsten Punkte, um z.B. das Schloss Ulmerfeld mit Leben zu erfüllen. Auch Angebote wie die großen Sportevents oder der aktuell sehr beliebte Radtourismus, sind wichtige Basics für die zukünftigen Tourismusangebote von Amstetten. Die Vermarktung soll in enger Verbindung mit der Moststraße, Mostviertel Tourismus und der Niederösterreich Werbung professionell umgesetzt werden. „Wir haben es richtig gemacht, wenn das neue Credo lautet "Alle Wege führen nach Amstetten!“, meint Stadtrat Jandl.

Bürgermeister Christian Haberhauer fasst abschließend zusammen: „Die präsentierten Pläne betreffen lebendige Prozesse, die wir laufend mit den involvierten MitarbeiterInnen und den KollegInnen des Gemeinderats abstimmen. Die Realisierung der Anpassungen ist für das kommende Jahr geplant, ich erwarte die ersten wirksamen Ergebnisse im Jahr 2022. Im Wirkungsbereich der Stadt ist es wichtig, effizient und sorgsam mit allen verfügbaren Ressourcen umzugehen. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt zu einer modernen, serviceorientierten Stadtverwaltung“, schließt der Stadtchef.

Foto @Stadtgemeinde Amstetten, v.l.n.r.: StR Stefan Jandl, Bgm. Christian Haberhauer, StR Doris Koch u. Vzbgm. Dominic Hörlezeder
 

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