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09.09

Waidhofen/Ybbs | Radler willkommen


In der Ybbstalmetropole wird schon jetzt auf künftige Mobilitätsveränderungen und damit verbundene Klimaaspekte geschaut. Neben Verbesserungen bei der Citybahn wird auch auf das Rad gesetzt.


ÖAMTC Fahrrad-Stützpunkt im Schlosspark

Das Fahrrad, als umweltfreundlicher und wichtiger Bestandteil der individuellen Mobilität, wird von vielen Menschen für ihre täglichen Wege in die Arbeit und in ihrer Freizeit genutzt. Wenn einmal die Luft ausgeht oder nicht mehr alles rund läuft, schaffen ÖAMTC Fahrrad-Stützpunkte Abhilfe. Es handelt sich dabei um Service-Stationen mit Werkzeug und Druckluft, an denen kleinere Gebrechen am Fahrrad bequem und kostenlos selbst behoben werden können.

Direkt vor dem Infobüro Schloss Rothschild gelegen, steht der Fahrrad-Stützpunkt allen Radlern kostenlos zur Verfügung. Bei den Service-Stationen handelt es sich um 1,4 Meter hohe Säulen, die mit einer Aufhängevorrichtung für Fahrräder sowie mit Luftpumpe und Werkzeug wie Inbus- und Schraubenschlüssel bzw. Reifenheber für "do-it-yourself"-Reparaturen ausgestattet sind.

„Das Infobüro Schloss Rothschild ist die erste Anlaufstelle für unsere Gäste, die sich über Radwege in der Stadt informieren. Außerdem liegt der Standort direkt an der Radachse, die an den Ybbstalradweg anschließt und wird somit täglich von unzähligen Radtouristen, aber auch Alltagsradlern passiert“, so Bürgermeister Werner Krammer. Auch Verkehrsstadtrat Erich Leonhartsberger freut sich über die neue Service-Station: „Hier können umwelt- und gesundheitsbewusste RadfahrerInnen kleinere Service- und Einstellarbeiten komfortabel und unkompliziert durchführen.“

1. Foto v. l.n.r.: Bürgermeister Mag. Werner Krammer, Verkehrsstadtrat Erich Leonhartsberger und Bernhard Zehetgruber (Mobilitätsmanager NÖ Regional GmbH)

Radwegenetz wächst bis an die Ortsgrenzen

Aufbauend auf einem Mobilitätskonzept der TU Wien, wurde bis 2015 eine innerstädtische Radachse geschaffen, die quer durch die gesamte Stadt verläuft, vorbei an verschiedensten Freizeit-, Sport-, Versorgungs-, Gesundheits-, Jugend- und Bildungseinrichtungen. Im zweiten Teil der Umsetzungsphase sollen jetzt durch Lückenschlüsse sichere Radwege bis an die Ortsgrenzen der Nachbargemeinden entstehen. Der Baustart für ein Teilstück im Ortsteil Wirts erfolgte kürzlich.

Dieses Teilstück des Radweges führt entlang der B121 bis Oberland und ist 1,7 Kilometer lang. „Mit der Erweiterung unseres Radwegenetzes schaffen wir mehr Möglichkeiten für klimaverträgliche und sichere Arbeits- sowie Schulwege. Bis spätestens 2024 sollen auch die Nachbargemeinden Gaflenz, Ybbsitz und Böhlerwek gefahrlos mit dem Fahrrad erreichbar sein“, erklärt Bürgermeister Werner Krammer.

Erfreulich auch: Die Radweganbindung Bachwirtsiedlung bis Forsterbach wird in den nächsten Wochen fertiggestellt und kann bald eröffnet werden. 2021 folgen die Teilstücke Gstadt und Fischerlehen im Zuge des gesamten Radweges Gstadt. „So entsteht Richtung Ybbsitz eine sichere Alltagsradachse vorbei an wichtigen Einrichtungen“, meint Krammer weiter.

2. Foto, v.l.n.r.: Bürgermeister Mag. Werner Krammer, Ing. Mario Magnes (Bauamt), Stadtrat Mag. Erich Leonhartsberger, Ing. Martin Helm (Bauamt) und Leopold Gspörer (Firma Pichler)

Fotos (z.V.g.)

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