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05.09

Amstetten-Hausmening | Start zum Umbau und zur Generalsanierung der neuen WirkStatt


Vor zwei Jahrzehnten wurde das Gebäude von der Stadtgemeinde als Veranstaltungszentrum und Heimstätte für Vereine angekauft. Zwanzig Jahre später ist das Gebäude in die Jahre gekommen, entsprechen doch Ausstattung sowie bauliche Aspekte nicht mehr den Anforderungen eines modernen Veranstaltungszentrums. Mit dem Spatenstich am 4. September 2020 fiel der Startschuss für den Umbau und die Generalsanierung des Hauses. Im Zuge eines Bürgerbeteiligungsprozesses hat man ja bereits im Vorfeld einen Namen für das neue Haus erarbeitet: „WirkStatt“ spiegelt die Vielfalt wieder, für die der neue Treffpunkt stehen soll.


 „Hier entsteht ein Treffpunkt, der viele Interessen berücksichtigt und verschiedenste Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes möglich macht“, erklärte Ortsvorsteher Anton Geister bei seinen Grußworten, der auch auf das professionelle Gastronomie-Konzept verwies, das Synergien erschließen soll. „Wie bisher, soll auch das neue Gebäude wieder Heimstätte für zahlreiche Vereine des Ortsteils werden“, so Geister weiterst, der sich schon freut, wenn das neue Haus mit Leben erfüllt sein wird.

„Wichtig ist, dass man das Gebäude in ein Gesamtkonzept miteinbezieht, um in Zukunft alle Veranstaltungszentren der Stadt besser abstimmen zu können“, unterstrich Bürgermeister Christian Haberhauer in seiner Festansprache.

„Hier soll ein Ort entstehen an dem gewirkt, aber auch gewerkt wird. Die Vereine und Mieter werken, die Veranstaltungen wirken - nach innen und nach außen“, erklärte Haberhauer nochmals die Grundidee der „WirkStatt“, der sich über die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der neuen Location freut.

Entsprechend des Siegerprojektes von Architekt DI Thomas Tauber wird das Gebäude saniert, aber ein komplett neues Aussehen erhalten. Darüber hinaus wird es für Menschen mit Beeinträchtigungen barrierefrei. „Damit wird ein funktioneller Begegnungspunkt in einem modernen, zeitgemäßen Erscheinungsbild geschaffen“, so Tauber. Innen wird die gesamte Bausubstanz ausgehöhlt und auch die Raumaufteilung geändert. Gleich bleibt die Größe des Saals, er wird aber mittels Schwebewänden abtrennbar sein. Geplant ist auch eine kleine Küche samt Speisesaal für Catering bei Veranstaltungen. „Im Erdgeschoß sind neben dem öffentlichen Veranstaltungsbereich Räumlichkeiten für Vereine vorgesehen. Diese verfügen über einen eigenen Eingang und neben den Vereinsräumlichkeiten über gemeinsam genutzte Aufenthaltsbereiche“, so Tauber bei seiner Projektvorstellung. Das Untergeschoss wird ebenfalls über einen eigenen Eingang von außen bzw. eine Stiege von innen erreichbar und in erster Linie Vereinen vorbehalten sein. Weiters werden die klima:aktiv-Kriterien berücksichtigt.

Beeindruckt von der neuen „WirkStatt“ zeigte sich auch LaAbg. Bgm. KR Michaela Hinterholzer: „Hier entsteht ein modernes, multifunktionales Veranstaltungszentrum, aber auch ein Begegnungspunkt für Vereine und BesucherInnen“.

„Läuft alles nach Plan, wird die neue „WirkStatt“ nach nur einem Jahr Bauzeit in neuem Glanz erstrahlen“, freuen sich alle unisono.

1. Foto @ Stadtgemeinde Amstetten, v.l.n.r.: Architekt Mag. Thomas Tauber, StR Bernhard Wagner, Bgm. Christian Haberhauer, LAbg. Bgm. KR Michaela Hinterholzer u. OV Anton Geister
 

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