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30.04

Amstetten | Regionale Unternehmer bewähren sich in der Krise


Die MitarbeiterInnen der WKNÖ-Bezirksstellen begleiten sie seit Beginn mit großem Einsatz. Ratgeber, Informationsquelle und Sprachrohr: Tausende Anfragen sind bei den MitarbeiterInnen und FunktionärInnen der Bezirksstelle Amstetten seit Mitte März eingegangen und bearbeitet worden.


„Am Anfang, als es nur Ankündigungen aber noch keine Richtlinien und Anhaltspunkte gab, waren wir Unternehmer natürlich in großer Sorge. Es war nicht klar, wie wir weiter vorgehen sollten und ob wir den Weg der Kurzarbeit einschlagen sollen. Aber die MitarbeiterInnen der Bezirksstelle haben mich in dieser Zeit gut begleitet und waren sogar auch am Wochenende erreichbar“, erzählt als einer von vielen betroffenen Unternehmern Andreas Högn, Geschäftsführer von FUSO in Ybbsitz und ergänzt: „Wenn ich Fragen habe, oder Rat brauche, kann ich mich jederzeit an die MitarbeiterInnen der Bezirksstelle wenden. Das ist ein gutes und beruhigendes Gefühl, vor allem in dieser Zeit.“

Regional Probleme von betroffenen Unternehmern punktgenau aufgreifen, und sie an die richtigen Stellen weiterleiten - eine wesentliche Aufgabe der Bezirksstellen für Betriebe, die gerade in der Corona-Krise in Anspruch genommen wird. Unzählige Anfragen, zu Themen wie Schließung, Lockerung, Kurzarbeit, Härtefallfonds, Förderungen, Grenzübertritt etc. haben die MitarbeiterInnen der Bezirksstellen seit Mitte März abgearbeitet und ihre Mitglieder mit viel persönlichem Einsatz unterstützt: Von emotionalem Beistand bis hin zur Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen zu Kurzarbeit und finanzieller Unterstützung. 

„Obwohl kein Parteienverkehr in den letzten Wochen möglich war, waren das Team der WK Amstetten persönlich vor Ort und telefonisch die erste Anlaufstelle bei allen Fragen. Ob EPU oder Großbetrieb, die Probleme, die durch die Corona-Krise entstanden sind, waren überall dieselben. Entweder können wir die Probleme sofort lösen und dort wo dies nicht gelingt, greifen wir sie auf und tragen sie weiter, um für unsere Unternehmer praktikable Lösungen zu erzielen. Denn Krisenarbeit beginnt auf regionaler Ebene,“ betont der Bezirksstellenleiter Andreas Geierlehner und bestätigt die wichtige Funktion der Bezirksstelle als Sprachrohr der Wirtschaft. „Ab 18. Mai wird Parteienverkehr wieder möglich sein und auch bei den persönlichen Beratungsmöglichkeiten kehren wir langsam zu einem Normalbetrieb zurück„, so der der Bezirksstellenleiter.

„Am Anfang der Krise, als Lösungen noch weit entfernt schienen, ging es unseren Mitgliedern vor allem auch um emotionale Unterstützung. Wir kennen die Unternehmer und ihre Betriebe, wir begegnen einander auf Augenhöhe und wir sind die Gesichter hinter Newslettern und Hotlines“, weiß KommR Gottfried Pilz, Obmann der Bezirksstelle Amstetten. In der zweiten Woche standen bei den Betrieben vor allem Informationen und Ratschläge zur Kurzarbeit im Fokus des Interesses. „Eine besondere Herausforderung war - noch während die Pressekonferenzen liefen - die zahlreichen Anfragen der Mitglieder korrekt abzuwickeln. Da wurde aber professionell gearbeitet, da danke ich den MitarbeiterInnen sehr. Aktuell sind es vor allem Fragen zu finanziellen Unterstützungen, Betriebsöffnungen und Schutzmaßnahmen“, erklärt Pilz.

Zahlen, Daten, Fakten

Anfragen: NÖ-weit wurden über 60.000 Anfragen an die Bezirksstellen zur Corona–Krise gestellt

Corona-Infopoint der WKÖ: täglich rund 67.000 User (https://wko.at/corona)

Kurzarbeit: Bis dato 13.400 Anträge von NÖ Unternehmen         

Härtefallfonds: In NÖ wurden in Phase 1 mehr als 23.000 Anträge abgewickelt

Newsletter: In NÖ wurden bisher 540 WKNÖ Corona-Newsletter, das sind mehr als 2 Mio. Mails verschickt

Foto (z.V.g.)

Wirtschaftskammer Bezirk Amstetten


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3300 Amstetten