SO
22.03

Österreich | Gedanken zu Krise als Chance


Inspiriert von einigen Zeitungsartikeln und dem Artikel von Matthias Horx „48 - Die Welt nach Corona - Die Corona Rückwärts-Prognose: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise „vorbei“ ist“ hier ein paar weitere Gedanken dazu: Was wir bereits erkannt bzw. gelernt haben, was wir aktuell beachten sollen und was wir daraus lernen bzw. mitnehmen können.


Was wir bereits erkannt bzw. gelernt haben:

- Dankbarkeit über die aktuelle und seriöse Berichterstattung des Leitmediums ORF in allen Kanälen via TV, Radio, Internet, tvthek, etc. - plötzlich gibt es keine Diskussion über die GIS-Gebühren mehr
- Vertrauen in die Bundesregierung und Politik, die besonnen und zum Gemeinwohl Maßnahmen setzt, um die Verbreitung des Virus einzudämmen bzw. zu verlangsamen, das Gesundheitssystem aufrechtzuerhalten und die Wirtschaft stützt.
- Wertschätzung anderer Berufsgruppen, aktuell insbesondere Arzt- und Pflegepersonal, Mitarbeiter in der Lebensmittelbranche, etc.
- das symbolische Zusammenrücken in der Bevölkerung, die Verantwortung Älteren und Pflegebedürftigen gegenüber
- Nutzen und Sinnhaftigkeit von Bundesheer und Zivildienern zur unterstützenden Aufrechterhaltung des Systems, mehr Respekt gegenüber der Obrigkeit und Wertschätzung der starken Polizei-Präsenz.

Was wir aktuell beachten sollten:

- trotz Sorgen und Ängste die wesentlichen Maßnahmen - allen voran die Reduzierung sozialer Kontakte sowie das Ausgehverbot - weiterhin befolgen
- trotz allem so etwas wie Normalität bzw. Stabilität im Alltag zu wahren. Tagesabläufe innerhalb von Haushalten und Familien organisieren bzw. strukturieren. Auch bei Home-Office Grundregeln beachten. Soziale Kontakte weiterhin via Telefon, E-Mail oder sozialen Medien pflegen. Positive „Lichtblicke“ einfließen lassen und trotz Haushalt, Schule oder Beruf Ruhe- und Spielpausen einplanen
- IT-Infrastruktur schonen und privates Streaming via Netflix, youtube, Amazon, etc. einschränken um das System für Verwaltung, Home-Office, etc. frei zu halten.

Was lernen wir daraus bzw. was können wir mitnehmen:

- dass die mehr oder wenig ungewollte Entschleunigung auch weiterhin einem ab und an dazu verleitet innezuhalten und zu reflektieren, ob das Handeln und die Richtung stimmen
- dass die „Geiz ist Geil“-Mentalität vielleicht doch nicht das wahre ist
- dass man nicht immer das billigste Produkt im Online-Handel bestellen muss und, wenn dieser ganze „Spuk“ wieder vorbei ist, bei heimischen Unternehmen einkauft, damit die Wertschöpfung im Land bleibt, die Lieferkette umweltbewusster bleibt und die Arbeitsplätze gesichert werden
- dass man die globalen Wirtschaftskreisläufe hinterfragt und wo möglich, in gewissen Sparten oder Branchen heimische Produktion - selbst, wenn sie teurer ist - vorantreibt und so unabhängiger und stabiler wird
- dass höhere Ausgaben in Bildung und Forschung sinnvoll sind
- dass man nicht zu jeder Jahreszeit Obst und Gemüse braucht, welches um die ganze Welt geschifft wird, wenn es genug saisonale und regionale Angebote gibt
- dass wir auch nach der Krise auf unsere Älteren, Pflegebedürftigen und Nachbarn achten.

Zum Artikel von Zukunftsforscher Matthias Horx geht's hier!

Bleibt's - soweit möglich - zu Hause und gesund! #gemeinsamschaffenwirdas - Didi Rath