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15.05

Amstetten | Bauarbeiten beim Zehetner-Kreisverkehr laufen auf Hochtouren


Der bestehende Kreisverkehr an der Kreuzung der B 1 mit der L 90 und der Ybbsstraße im Bereich des Stadions im Stadtgebiet von Amstetten, wird durch die Errichtung von zwei „Bypässen“ ertüchtigt.

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Die Arbeiten für den Umbau des Kreisverkehrs werden grundsätzlich unter Aufrechterhaltung des Verkehrs ausgeführt. Für die Asphaltierungsarbeiten ist nur eine Totalsperre für zwei Tage (Sonntage) erforderlich. Die Umleitung erfolgt an diesen Tagen über das regionale Landesstraßennetz. Die Gesamtbaukosten für die Ertüchtigung der Kreisverkehrsanlage samt aller Brückenbauarbeiten werden rund 1,2 Millionen Euro betragen, wovon 75 Prozent vom Land Niederösterreich und 25 Prozent von der Stadtgemeinde Amstetten getragen werden.

Die Landesstraße B 1, die täglich von rund 13.000 Fahrzeugen benutzt wird, die Landesstraße L 90, die täglich von etwa 17.000 Fahrzeugen frequentiert wird und die Ybbsstraße (Gemeindestraße) stellen einen der wichtigsten und am stärksten befahrenen Kreuzungspunkte im Gemeindegebiet Amstetten dar. Durch diese enorme Verkehrsbelastung kommt es in den Spitzenstunden immer wieder zu einer Überlastung und Staubildung, die alle Relationen des Kreisverkehrs betreffen. Aus diesem Grund hat sich das Land Niederösterreich gemeinsam mit der Stadtgemeinde Amstetten dazu entschlossen, diesen bestehenden Kreisverkehr durch die Errichtung von Bypässen zu ertüchtigen und damit die Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Eine Ertüchtigung des Kreisverkehrs soll durch die Errichtung von zwei zusätzlichen „Bypässen“ erfolgen. Durch die beiden „Bypässe“, die im Zuge der Landesstraße L 90 von bzw. zur Ybbsbrücke errichtet werden, kann ein beträchtlicher Teil des Verkehrsaufkommens am Kreisverkehr vorbeigeleitet und damit eine Entlastung erzielt werden. Um den nötigen Platz für diese „Bypässe“ zu gewinnen, wird der Kreisverkehr in Richtung Norden verschoben und mit einem Außendurchmesser von 52 Metern ausgeführt, um einen zügigen und sicheren Verkehrsfluss zu gewährleisten. Um die Breite für eine dritte Fahrspur auf der Ybbsbrücke zur Auftrennung des Verkehrs zu erreichen wird auch eine Verschmälerung des flussaufwärtigen Randbalkens durchgeführt.

Diese Arbeiten werden von der Abteilung ST5 (Brückenbau) in Zusammenarbeit mit Bau- und Lieferfirmen der Region ausgeführt und voraussichtlich bis Ende Mai abgeschlossen sein. Im Zuge der Verlegung des Kreisverkehrs ist die Verlängerung der Radwegunterführung unter der B1 erforderlich. Diese Arbeiten werden durch die Brückenmeisterei Aschbach ausgeführt. Die Straßenbauarbeiten werden von der Straßenmeisterei Amstetten-Süd und Bau- und Lieferfirmen der Region umgesetzt, haben Ende März begonnen und sollen bis Ende September abgeschlossen sein. Eine dem neuesten Stand der Technik entsprechende Beleuchtung (LED) wird auch in den Abend- und Nachtstunden und bei schlechter Sicht für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sorgen.

Text (c) NÖ Landesregierung

Fotos & Video (c) Filmproduktion Pruckner



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