Die junge, schrille, schräge, großartige, nonkonformistische Band, die gar nicht mal so leicht in eine musikalische Schublade passt -
wosisig - präsentierte in der Amstettner Pölz-Halle ihre erste "richtige" CD (Studioalbum, masterd by Herwig Wagner) "
Mit der Zeit im Gleichschritt". Richtig deshalb, weil es schon nach ihrem ersten Auftritt vor drei Jahren im Schloss Ulmerfeld einen Silberling gab. Die jungen Wilden haben erkannt, dass es eigentlich um nix geht bzw. dass man nichts verlieren kann. So locker und unverblümt haben sie sich auch seinerzeit beim FM4-Protest-Songcontest bewähren können und haben nach einer mehrmonatigen Nachdenkpause und beruflich bedingten Veränderungen Gott sei Dank wieder zueinander gefunden. Wenngleich ihnen wahrlich nicht "di gaunze Wöd am Orsch vorbei" geht, so nehmen sie sich kein Blatt vor dem Mund. Rotzfrech aber nicht beleidigend, zum Nachdenken anregend aber nicht belehrend, feinfühlig romantisch und dann wieder temperamentvoll und turborasant. 11 Lieder die unterschiedlicher nicht sein können und doch alle berühren und unter die Haut gehen. Politisch unkorrekt und doch gefährlich ehrlich. Am neuen Album sind komplett neue Nummern und Klassiker reloaded. Also "Atheist", "Pandabär und Eichhörchen" oder das zum Mitsingen einladende "Sommerlied" dürfen da nicht fehlen. Obwohl Stefanie Kropfreiter, Sigrid Horn, Philipp Gollonitsch und Bernhard Affengruber erst knapp drei Jahre zusammen sind, darf man sich schon jetzt darauf freuen, was da wohl noch alles kommen mag.
Weitere Infos sowie Hörproben unter
www.myspace.com/wosisig.