Diesmal gibt’s den Fotoreport leider erst bei der 6. und letzten Vorstellung des Schwanks
„Die schwebende Jungfrau“ in drei Akten von Franz Arnold und Ernst Bach der
Pfarrbühne Zeillern. Doch kartenverkaufstechnisch ist nicht wirklich viel passiert, waren doch alle Vorstellungen beinahe zur Gänze ausverkauft und knapp 1.200 BesucherInnen erfreuten sich an dem turbulenten Stück.
Erstmals führte
Lydia Wagner Regie, doch der langjährige Impresario
Franz Affengruber blieb als Licht- und Tonhelfer sowie als Souffleur erhalten. Und wieder einmal bewies das leidenschaftliche Ensemble Fingerspitzengefühl bei der Stückwahl und der grandiosen Inszenierung, sodass zahlreiche Lacher in mehr als zwei Stunden garantiert waren. Im Mittelpunkt standen liebestolle Männer, eifersüchtige Frauen, neugierige Dienstmädchen, ein Privatdetektiv, ein Boxchampion sowie ein Papagei und verwechselte Reisetaschen. Den gamsigen Oberschlawiner Hugo Massenbach mimte
Stefan Feigl, während seine Frau Ida (
Germana Hofbauer) lange an die Treue ihres geliebten Göttergatten glaubte. Von seiner Unschuld überzeugen musste Walter Döring alias
Manuel Hochrieser seine heiß geliebte Else, gespielt von
Julia Wierrani. Wahrlich unter dem Schlapfen seiner dominanten Gattin stand Theodor Hilsebein (
Franz Schenkermayr), den seine resche Therese (
Andrea Biringer) wenig Freiraum ließ. Pfarrer
Rupert Grill bestach als ehemaliger Kriminalkommissar Von Pieskow, wieder einmal mit Haaren und Schnurrbart. Als amerikanischer Boxer und rasend eifersüchtiger Ehemann brillierte
Phillip Zipfinger. Wenige Worte sprechend, dafür mit einem Oberlippenflaum ausgestattet, war
Jutta Zehetgruber als falsche polnische Gräfin Sonja Grabowska mit von der Partie. Die Dienstmädchen gaben
Alexandra Feigl und
Theresia Gruber.
Freuen wir uns also schon jetzt aufs nächste Jahr, wenn im Pfarrsaal St. Jakob wieder viel gelacht wird.
Und das waren die
Bilder von "Liebe und Blechschaden" vom Vorjahr!