Vom schüchternen Schoitl zur gamsigen Sexbestie - jedoch jugendfrei!
Während das Debut der Kammerhoferbühne im Vorjahr durch Tiefgang bestach und vielleicht nicht ganz die Erwartungshaltung der klassischen Kammerhofer-Fans traf, kommen seine Hardcore-Fans heuer in
„Männlich, Jungfrau sucht …“ voll auf ihre Kosten. Diesmal ist der fleischgewordene Löwinger-Pauli aus St.Peter/Au wieder voll in seinem Element und Autor Robert Mohor unterstreicht in der Rolle des Millionärs Gerfried, einmal mehr das komödiantische Talent des großen heimischen Kleinkünstlers
Walter Kammerhofer. An seiner Seite glänzt aber auch die charmante Weiblichkeit, die ihn im Stück von seiner Frauenphobie heilt. Geballte Frauenpower in Form von
Nina Würzl als gefühlsschwangere Haushälterin Viktoria,
Jennifer Newrkla als aufreizende Zumba-Trainerin Lisa und
Pili Cela als rassige, spanische Filmdiva Bianca. Das spielfreudige Quintett vollendet
Alexander Linhardt vulgo Raimund, der beste Freund seit Volksschul-Kakao-Zeiten.
Das heurige Stück besticht vor allem durch Slapstick mit einem prickelnden Schuss Erotik, ohne jedoch dabei frivol zu werden oder unter die Gürtellinie abzugleiten. Grenzgenial ist neben den heißen Tanzeinlagen, die selbst so manchen Dancing-Star vor Neid erblassen lassen würden, vor allem das dramaturgisch großartig inszenierte Mimenspiel, das nicht vieler ergänzender Worte bedarf.
Gespielt wird jeweils Donnerstag bis Samstag um 20 h und sonntags um 18 h exklusiv im
Amstettner mozArt - also noch 20 Aufführungen bis 5. November! Da die Nachfrage schon jetzt sehr groß ist, sollte man sich rasch Karten sichern. Entweder vor Ort oder via
www.oeticket.com.
Nach kostenloser Registrierung kann man die Fotos für private Zwecke hochauflösend downloaden!
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