Genau auf den Tag genau, feierte
Dir. Dr. Leopold Danzer, mit Familie, Freunden, Kollegen und Wegbegleitern sein 60. Wiegenfest im Stadthotel Gürtler. Dass Leopold von vielen Menschen sehr geschätzt wird, bewies die große Gratulantenschar. Gekommen waren neben Gattin Meggie und Sohn Andreas die stolzen Eltern, Verwandte, die Pöchlarner Runde aus der Jugend, ein Studienkollege und Klassik- bzw. Opernfreund, die Nachbarn aus der Siedlung, Rotary-, Jagd-, Rad-, Tarock- und Golf-Freunde sowie eine ranghohe Delegation aus Freunden der Raiffeisen-Familie inkl. dem Chor Santa Lucia. Die zahlreichen Redner (u.a. Gen.Dir. Mag. Erwin Hameseder - Geschäftsleiter der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien & Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG, Obmann ÖKR Johann Prinz, Aufsichtsratsvorsitzender Abg.z.NR ÖKR Karl Donabauer) lobten neben zahlreicher menschlicher Charakterzüge vor allem seine strategischen und lösungsorientierten Analysen und seine minutiöse Abarbeitung von Problemen, die er 1980 im Sektor begann und wo er als junger Revisor auf sich aufmerksam machte. Seit 1991 ist er Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Amstetten-Ybbs und seit einigen Jahren nebst Gen.Dir. Mag. Klaus Buchleitner, Obmannstellvertreter von Generalanwalt ÖKR Dr. Christian Konrad im Vorstand der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien.
Nebst kulinarischer Schmankerl ist aber besonders das künstlerische Rahmenprogramm hervorzuheben. Nebst der aufstrebenden 22jährigen Amstettner Violinistin Ulla Oberaigner, die ihre Prüfungsstücke von J.S. Bach für ihren Bacchelor am Musikkonservatorium spielte, und Bariton Martino Hammerle-Bortolotti, der Jagdhornbläsergruppe Ostarrichi oder der Stifta Geigenmusi begeisterte auch die Weltpremiere des 1. Österreichischen Jagdchors Diana unter der Leitung von Manuela Galdberger.
Für Überraschung sorgte auch Sohn Andi auf der Gitarre, der für seinen Papa einige bekannte Hits maßgeschneidert umgetextet hat:
Leo Danzer ist ein Golfer, Jäger, Radler und Vater. Zu dem Typ gibt’s viel zu sagen, drum erzähl i euch nu mehr. Um 4 in da Früh da quält a si auf, und im grünen Gwandl, Richtung Hochstand rauf. Ob Hirsch oder Hamster, a Wildsau oder 2, nix is vor erm sicher, bleibt da Kühlschrank net laa. Weil er geht jaagern, in Preinsbach oohoho, jaagern, weil im Wald umkräun is des leiwandste was ma si um de Zeit vorstelln kau. Wenn er nach dem Jagen zur Arbeit sich begibt und sich der Q7 durch die Raika Schranken schiebt, im Büro die Mails, auf der Sprachbox eine Parkuhr, über Zinsen und Kredite, ist das nicht eine Finanztortur. Jaja wird manche Bank auch vom System verschluckt, eine bleibt ganz oben, Zahlen schwarz und gelb gedruckt. Jaja und nicht einmal Hermann Maier es verneint, Giros, Fonds und Sparbücher unterm Giebelkreuz vereint. Auf geht’s Richtung Abschlag wunderbar, schau an, das erste Loch ein Par. Die Bälle schnürlgrad und weit, mah wäre des schön, wenns am 2. Loch so bleibt. Sei Blick is angspannt und da Kopf oft rot, so manchen Bällen wünschte er den Tod. Und ist die Kugel dann endlich im Loch, hebt er zufrieden die Fahne hoch. Des Golf is a Hund. Bereit vü Freud und macht unrund. A Zielwasserl gibt dann Schwung, und halt die müden Knochen jung. Wenn er sich umzieht, ins Radl Dress reinschmiegt, geht es Richtung Alte Lok. Das Treten ist hart, die Kondi teils zart. Doch er nimmt die Strecke ohne Schock. Sich drehende Reifen, stahlharte Wadln, 50 + Elite des seits ihr, ja ihr. Ob Berg ob Tal, Gegenwind is egal, zur Belohnung gibt’s a Bier. Du hast schon viele Mal gefeiert, weißt wann ein Fest zu geben ist. Und obs mit Rotwein oder Schnaps is, wir wollen dasd heute net vagisst. Du wieder mal zu spät daheim bist, weils am Stammtisch lustig war. S da Mama wieder mal zu blöd is, und s Essen schon mal wärmer war. Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein. Die Orte, die sind unzählig an denen er möcht sein. Dort wo aus brachem Niemandsland ein Golfplatz springt heraus. Ob Nord ob Süd, ob West ob Ost, als Reiseführer ist er zHaus. Hei di hei di doladoai, da Poidl is net do. Hei di hei die doadad, die weite Welt graslt er o. Tiroler Lippen wollt er küssen, nur die brauchbaren waren rar. Jedoch im schönen Inntal war sie auf einmal da. Er hat sie gesehen und bestimmt nicht viel gedacht, doch hat er abends sogar einen Sohn gebracht. Und dann am Bergn obn auf da Höh, duat erms Kreiz a nimma weh, weil da Ausblick is so schen. Schen san de Alpen kaum zu glauben, dazua a Schnapserl owihaun und in an Ausschitt eini schaun. Mim 9er Eisen i da Hand, im Radl Rafn aufigspannt und de Fias obn am Hochstand.
Das ganze mostropolis-Team und meinereiner gratuliert nochmals ganz herzlich zum runden Jubiläum - Didi Rath!
Und
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