Volkspartei NÖ – Heimat für Menschen, Raum für Ideen!
Mehr als 1.000 Funktionäre und Sympathisanten fanden sich zum traditionellen Neujahrsempfang der ÖVP des Bezirks Amstetten im Meierhof des Stiftes Seitenstetten ein, wozu sie Bezirksparteiobmann, Landtagspräsident, Mag.
Johann Heuras & Team einlud. Das Team im Bezirk besteht weiters aus Ld.hpt.-Stv., LR für Finanzen, Wohnbau und Gemeinden, Mag.
Wolfgang Sobotka sowie den Abgeordneten zum NÖ Landtag
Michaela Hinterholzer, StR Ing.
Andreas Pum und Bgm.
Anton Kasser sowie auf Bundesebene NR Abg.
Günter Kössl. Doch die Highlights des Abends waren zum einen bestimmt die Festrede der Innenministerin und ÖAAB-Bundesobfrau Mag.
Johanna Mikl-Leitner sowie die Teilnahme des Ehrenobmannes, Vizekanzler a.D. "Mr. Europa" Dr.
Alois Mock.
Heuras startete seine Rede mit einem kritischen Rückblick, betonte aber ausdrücklich, dass 2011 nicht nur das Jahr der Krise(n) war. Denn rd. 600.000 Beschäftigte, ein tolles Wirtschaftswachstum mit einem Plus im Handel und Tourismus sind eine Bilanz, auf die NÖ durchaus stolz sein kann. Gleichzeitig appellierte er daran, die Herausforderungen 2012 mit Zuversicht und Optimismus „anzupacken“. Die wahren Krisen sind eine Vertrauenskrise in die Politik an sich, zu Europa und zwischen den Generationen, eine Krise in Bezug auf Abschwächung des Föderalismus und eine Schuldenkrise. Abschließend bedankte er sich bei seinen FunktionärInnen für die gute Zusammenarbeit und wünschte Gesundheit und Glück, denn so Heuras: „gesund waren die auf der Titanic auch!“
In einer Interviewrunde stellte Moderator Tom Bläumauer erfolgreiche Lehrlinge samt Lehrherren/Lehrdamen und die Begeisterung für technische Berufe bei Mädchen in den Mittelpunkt. Dazu sprachen Ing. Thomas Landsteiner und „sein“ Sieger der Lehrlingseuropmeisterschaft für Elektrotechnik in Madrid, Markus Stöger; der Direktor der HTL Waidhofen/Ybbs, DI Dr. Harald Rebhandl und „seine“ Maturantin Waltraud Lichtenberger; Theresia „Blumen Resi“ Streisselberger und „ihre“ Bundessiegerin der Floristen 2011, Theresa Aigner sowie Michael Broder von bene und „seine“ Bundessiegerin in der Tischlereitechnik 2011, Julia Schuller.
Mikl-Leitner betonte einmal mehr, wie wichtig es ist, jetzt Spielräume für künftige Herausforderungen zu „stemmen“, um nicht der nächsten Generation einen Rucksack voller Belastungen „umzuhängen“. Wichtig sei es vor allem mit sozialer Ausgewogenheit ausgabenseitig zu Sparen ohne dabei das Wirtschaftswachstum einzudämmen. Dabei gab sie die Linie der Volkspartei vor: Sparen in der Verwaltung, alle Kostentreiber zu „durchleuchten“ – insbesondere bei den ÖBB, wo jeder zehnte Steuer-Euro direkt hinfließt, Harmonisierung des Pensionssystem und Anhebung des faktischen Antrittsalters, welches derzeit zwischen 52 (ÖBB) und 58 Jahren liegt. Auch ein zeitgemäßes Umdenken ist gefragt, denn wenn die Leute heuer durchschnittlich 81 Jahre alt und jedes Jahr weitere drei Monate älter werden und die Beitragszeiten immer kürzer werden, liegt es auf der Hand, dass da ein großes finanzielles Loch klafft. Umdenken z.B. auch beim AMS wo nicht nur die Arbeitslosigkeit repariert werden sollte, sondern auch rechtzeitige Präventivmaßnahmen wie Umschulungen im Vorfeld erst gar keine Arbeitslosigkeit bedingen. Umdenken auch bei den Förderungen und Ermessensausgaben ohne das politische Ausspielen einzelner Berufsgruppen. Förderungen sind gut, wichtig und richtig, doch wenn man Doppel-, ja sogar-Dreifach-Gleisigkeiten abschafft, sollte eine Reduktion um ca. 15 % realistisch sein. Als ehemalige Soziallandesrätin und ÖAAB-Bundesobfrau ist es ihr aber ganz besonders wichtig, dass das „gesellschaftliche Betriebssystem“ funktioniert, denn Familien, Vereine und Generationen sorgen für die soziale Sicherheit in unserem Land. Eigenverantwortung spielt natürlich eine große Rolle, doch trotzdem müssen gerade die Familien weiterhin unterstützt werden. Ein klares Bekenntnis spricht sie auch in punkto Verantwortung zum Bundesheer und damit ein Ja zur Wehrpflicht aus. Sicherheit kann aber nur durch ein gutes Zusammenspiel von Bundesheer, Polizei und Blaulichtorganisationen (Rotes Kreuz, Feuerwehr) garantiert werden, wobei natürlich auch der Zivildienst eine große Rolle spielt. Abschließend bedankte sie sich bei allen Ehrenamtlichen und Freiwilligen, ebenso wie bei den engagierten Funktionären der Bezirkspartei.
Die musikalische Umrahmung gestaltete das Duo „aufgspießt & z’quetscht“; für das leibliche Wohl sorgte der Bäuerinnenchor „Herz des Mostviertels“ sowie das Team der Mostviertlerwirtin Melitta Ott.
Und das waren die
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