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15.07.08 - Fisch auf den Tisch - leicht, gesund und bekömmlich
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Bedauerlicherweise sind wir ÖsterreicherInnen keine Fisch­esserInnen! Obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch in den letzten 40 Jahren stetig anstieg, essen wir laut Statistik nur drei Fischmahlzeiten pro Monat. Dabei ist Fisch ein hervorragender Lieferant der wertvollen Omega-3-Fettsäuren, von Vitamin D und Jod. Deshalb empfehlen ExpertInnen, ihn am besten ein bis zwei Mal pro Woche auf den Tisch kommen zu lassen. Die Omega-3-Fettsäuren vermindern nämlich die Zusammenballung der Blutplättchen, verbessern dadurch die Fließeigenschaften des Blutes, senken auf diesem Weg den Blutdruck und dienen auch sozusagen als Diätmittel für Herz-Kreislauf-Risikopersonen. Den höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren liefern Seefische wie Hering oder Makrele, aber auch die heimischen Fische wie etwa Forellen haben reichlich davon zu bieten. Auch Aal und Zander sind reich an Vitamin D und Jod.
Heimische Fische weisen eine geringere Schadstoffbelastung als Meeresfische auf. Lachs, Saibling und Forelle, die lange Zeit als purer Luxus galten, sind mittlerweile erschwinglich und eine kalorienarme, gesunde Alternative zu Fleisch. Vor allem der Fettgehalt der beliebtesten Fische ist besonders gering: Kabeljau, Seelachs und Hecht haben weniger als ein Gramm Fett je 100 Gramm; Forelle, Heilbutt, Rotbarsch, Karpfen und Seezunge kommen auf höchstens 10 Prozent Fett. Lediglich Hering, Makrele, Lachs und Aal enthalten mindestens ein Fünftel ihres Gewichtes an Fett.

Frischer Fisch
Die Qualität der Fische hängt wesentlich von der Frische ab. Erkennen kann man frische Fische an folgenden Kriterien: Die Augen sind klar und glänzend, die Schuppen sind festanliegend und glatt, die Kiemen glänzend und von hell- oder dunkelroter Farbe, das Fischfleisch fest sowie elastisch und es ist kein Fischgeruch feststellbar!
Hände weg vom Fisch, wenn die Augen nicht mehr leicht nach außen gewölbt sind, die einzelnen Kiemenblättchen nicht klar zu erkennen sind und ein Fingerdruck eine Delle im Fleisch zurück lässt! Frischfisch sollte weiters im Geschäft lebend oder auf Crash-Eis liegend angeboten werden. Abzuraten ist von Fischen, die auf Styroportassen unter Folie verkauft werden. Denn durch diese Verpackung wird die Ware nicht ausreichend gekühlt. Nach dem Kauf sollte der Fisch rasch in den Kühlschrank. Frischfisch hält bei plus zwei bis sechs Grad Celsius maximal einen Tag, am besten ist es jedoch, ihn am gleichen Tag zuzubereiten.
Doris Schleifer-Höderl

 
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