03.03.09 - Amstettner Filmteam staubte in Berlin ab
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Foto: Atelier Fuchsluger
Dass die beiden Mostviertler was drauf haben, ist hinlänglich bekannt; nun landeten sie den bislang größten Erfolg ihrer Karriere. Jürgen Adelmann und Bernhard Mayr gingen nämlich aus mehr als 500 TeilnehmerInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz als Sieger in der Kategorie „Beste Idee“ beim „99 Fire-Film Award“, einem Sidekick der Berlinale 2009, hervor.
Die Vorgabe lautete, in der unglaublichen Zeit von 99 Stunden einen 99-Sekunden-Film zu drehen. Dabei musste eine Idee zum Drehbuch entwickelt, Drehorte gefunden, Equipment beschafft sowie gedreht und geschnitten werden – und das alles noch auf höchstmöglichem Niveau! Für Jürgen und Berndl no problem. Ihre völlig entrückte Idee, eine Doku-Satire über das Aussterben österreichischer Ampeln zu drehen – sie werden in weiterer Folge vom aus Frankreich eingeschleppten Kreisverkehr verdrängt – begeisterte die hochkarätige Jury in Berlin über alle Maßen. Per Mail informierte man schließlich die beiden Filmschaffenden über die Platzierung in den Top-Ten. Bereits einen Tag später wartete der Flieger und damit die große Abschlussgala im legendären Admiralspalast vor 700 ZuschauerInnen. Als Gewinn erhielten die Amstettner eine einwöchige Urlaubsreise nach Mallorca. Viel wichtiger waren ihnen aber die vielen Kontakte, die sie nach dem offiziellen Teil der Feier knüpfen konnten. Denn bereits vor Ort wurde den Gewinnern von den Veranstaltern versichert, dass eine Zusammenarbeit für weitere Projekte angedacht sei.
Doris Schleifer-Höderl
Mehr im Internet:
www.99fire-films.de
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