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| „Verbunden werden auch die Schwachen mächtig." – Wilhelm Tell Friedrich Schillers letztes und populärstes Drama ist eine theatralische Manifestation der Menschenrechte, die literarische Vision einer freien Gesellschaft geprägt von Gleichheit und Brüderlichkeit. Wilhelm Tell verkörpert Schillers Ideal dieses freien Menschen voll Geradlinigkeit, Courage und Rage zugleich. Der Kampf gegen die übermächtigen Ausbeuter gelingt im „Tell“ da, wo die Einzelinteressen zusammengefasst und überwunden werden, man Seite an Seite für die Unabhängigkeit jedes Einzelnen kämpft. Unerschrockenheit, Tatkraft, Zusammenhalt und klug gewählte, ehrliche Allianzen – sie sichern dauerhaft Frieden und das persönliche Glück. Und doch birgt dieser Weg das Wagnis der Grenzüberschreitung und des Scheiterns und ist immer ein Ausloten, ein Hin- und Hergeworfensein zwischen Macht und Ohnmacht, eine Gratwanderung. Karten online unter: www.kultur-melk.at/ Die weiteren Aufführungen: 06.08.2010 |
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